NEIN zur schädlichen Bildungsinitiative

Der Titel der Initiative ist irreführend.

Die Initiative suggeriert, dass das Solothurner Stimmvolk den Lehrplan 21 ablehnen und sich für eine gute Bildung ohne Lehrplan 21 aussprechen könne. Abgestimmt wird jedoch konkret über eine Änderung und Ergänzung des Volksschulgesetzes (VSG) vom 14. September 1969.

In § 9 Abs. 3, 4 und 5 steht:

Die Bildungspläne beinhalten:

Abs. 3

a) einen Rahmenlehrplan für den Kindergarten;

b) Jahrgangsziele für jedes einzelne Schuljahr der Primarschule oder für folgende Stufen: erste und zweite, dritte und vierte, fünfte und sechste Klasse;

c) für die Sekundarschule unter anderem die Fächer Geschichte, Geographie, Biologie, Physik und Chemie.

Abs. 4
Die Bildungspläne für die Primar- und Sekundarschule bauen auf Inhalten (Wissen) auf. Ergänzend werden Kompetenzen definiert, die mit diesen Inhalten erreicht werden können.

Abs. 5
Die Einführung interkantonal harmonisierter Bildungspläne bedarf der Genehmigung durch den Kantonsrat.

Ich sage NEIN zu einer Initiative, die mehr Unklarheiten schafft als Fragen klärt.

Siehe auch:
https://www.facebook.com/Lehrplan21SOJA/

2017_Bildungsbremse Nein Plakat 21.5.2017